Zwei Schritte
Volumen = Fläche × Höhe, danach Gewicht = Volumen × Dichte.
Wenn alles in Metern gemessen wird, kommt das Volumen in Kubikmetern heraus, und so wird Kies losen verkauft. Wer nach Tonnen verkauft, braucht den zweiten Schritt.
Ein Rechenbeispiel
Ein Weg, 10 m lang und 1,2 m breit, mit 50 mm Kies.
- Fläche: 10 × 1,2 = 12 m².
- Volumen: 12 × 0,05 = 0,6 m³.
- Gewicht bei 1.600 kg/m³: 960 kg, also knapp unter einer Tonne.
Eine Einfahrt von 5 m auf 3 m mit 100 mm sind 1,5 m³, also 2,4 Tonnen desselben Kieses.
Welche Höhe
- 50 mm: ein Zierbeet oder ein Weg, auf dem nur gegangen wird.
- 75 bis 100 mm: ein Weg, auf dem eine Schubkarre fährt, oder Kies über Unkrautvlies.
- 100 mm oder mehr, auf verdichtetem Unterbau: eine Einfahrt. Den Wagen trägt der Unterbau; der Kies darüber ist nur die Oberfläche.
- 50 bis 75 mm: Rindenmulch im Beet, tief genug gegen Unkraut, ohne die Pflanzen zu ersticken.
Nützliche Dichten
- Kies und Schotter: etwa 1.600 kg/m³, also deckt eine Tonne bei 50 mm rund 12 m².
- Scharfer Sand: etwa 1.500 kg/m³.
- Oberboden: etwa 1.300 kg/m³, feucht mehr.
- Rinde und Mulch: etwa 400 kg/m³, weshalb eine Tonne Rinde ein Berg ist.
- Beton: etwa 2.400 kg/m³.
Das sind trockene Werte. Nasses Material ist schwerer, und jedes Werk nennt seine eigene Dichte, also nimm beim Bestellen nach Gewicht deren Angabe.
Säcke oder lose
Kleine Säcke haben 20 bis 25 kg, eine Tonne sind also 40 bis 50 davon: in Ordnung für ein Beet, eine Qual für eine Einfahrt. Ein Big Bag wird meist mit rund 800 kg angegeben, das ist ein halber Kubikmeter Kies, und lose nach Tonnen ist am günstigsten, wenn du eine Abkippstelle hast.
Werkzeuge
Der Kiesrechner ermittelt Volumen, Gewicht und Sackzahl für ein Rechteck oder einen Kreis, für Kies, Sand, Erde, Mulch oder Beton. Für eine Platte nimm den Betonrechner.