Was Halbwertszeit bedeutet
Die Halbwertszeit ist die Zeit, in der die Hälfte von etwas zerfällt oder abgebaut wird. Nach einer Halbwertszeit sind noch 50 % übrig, nach zwei 25 %, nach drei 12,5 % und so weiter. Das gilt für radioaktive Isotope und für jeden Prozess erster Ordnung, etwa den Abbau eines Medikaments im Körper.
Die Formel
Verbleibende Menge = Anfangsmenge × (1/2)Zeit ÷ Halbwertszeit
Kohlenstoff-14 hat eine Halbwertszeit von etwa 5.730 Jahren. Von 100 g sind nach 11.460 Jahren (zwei Halbwertszeiten) noch 100 × (1/2)2 = 25 g übrig. Die Zeit muss kein ganzes Vielfaches sein: Nach 8.000 Jahren sind es 100 × 0,58.000 ÷ 5.730 = etwa 38 g.
Nach der Zeit auflösen
Zeit = Halbwertszeit × log2(Anfangsmenge ÷ verbleibende Menge). Sind von 80 mg noch 10 mg übrig und beträgt die Halbwertszeit 8 Tage, dann ist 80 ÷ 10 = 8, log2(8) = 3, also sind 24 Tage vergangen.
Nach der Halbwertszeit auflösen
Halbwertszeit = Zeit ÷ log2(Anfangsmenge ÷ verbleibende Menge). Fallen 1.000 Zählimpulse in 6 Stunden auf 250, sind zwei Halbwertszeiten vergangen, die Halbwertszeit beträgt also 3 Stunden.
Der Halbwertszeitrechner löst nach dem Wert auf, den du von den vieren leer lässt.