Toolyard

Lösungen und Konzentration: Lernleitfaden

Kernideen

Eine Konzentration gibt an, wie viel gelöster Stoff in einer bestimmten Menge Lösung oder Lösungsmittel enthalten ist. Welche Einheit man nimmt, hängt davon ab, ob Volumen- oder Temperaturänderungen eine Rolle spielen.

  • Die Stoffmengenkonzentration ist die Stoffmenge pro Liter Lösung: c = n ÷ V. Sie ändert sich leicht mit der Temperatur, weil sich das Volumen ändert.
  • Die Molalität ist die Stoffmenge pro Kilogramm Lösungsmittel. Sie ist temperaturunabhängig.
  • Beim Verdünnen bleibt die Stoffmenge gleich: c₁V₁ = c₂V₂.
  • Kolligative Eigenschaften wie die Siedepunktserhöhung hängen von der Zahl der gelösten Teilchen ab: ΔT = i × K × m.

Wichtige Gleichungen

  • M = n ÷ V
  • M₁V₁ = M₂V₂
  • molality = mol solute ÷ kg solvent
  • ppm = mg solute ÷ kg solution
  • ΔT = i × K × m

Durchgerechnetes Beispiel

Für 250 mL 0,10-M-NaCl-Lösung (58,44 g/mol): Masse = 0,10 mol/L × 0,250 L × 58,44 g/mol = 1,46 g. Um 50,0 mL einer 2,0-M-Lösung auf 0,50 M zu verdünnen, ist V₂ = 2,0 × 50,0 ÷ 0,50 = 200 mL, man füllt also bis 200 mL auf, das sind 150 mL Wasser.

Häufige Fehler

  • In der Molarität das Volumen des Lösungsmittels statt das der Lösung einsetzen.
  • Das neue Wasservolumen vor der Verdünnungsformel zum Volumen des Konzentrats addieren. V₂ ist das Endvolumen.
  • Den van-’t-Hoff-Faktor i bei Salzen vergessen, die in mehrere Ionen dissoziieren.

Üben

Teste dich mit Übungsfragen zu diesem Thema: Lösungen und Konzentration

Tools in dieser Anleitung

Weitere Anleitungen