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MP4, MOV oder WebM: welches Videoformat?

Container und Codecs

MP4, MOV und WebM sind Container: Dateien, die eine Videospur, eine Audiospur und ein paar Infos dazu enthalten. Der Codec darin bestimmt Qualität und Größe. Dasselbe H.264-Video kann in einer MP4- oder MOV-Datei stecken und gleich aussehen.

Die drei Formate

  • MP4: die sichere Wahl. Meist H.264- oder H.265-Video mit AAC-Ton, läuft auf fast jedem Handy, Computer, Fernseher und jeder Website.
  • MOV: Apples QuickTime-Format, das iPhones und Macs aufnehmen. iPhones nehmen oft in H.265 (HEVC) auf, das manche ältere Windows-Rechner und Schnittprogramme ohne zusätzlichen Codec nicht öffnen.
  • WebM: ein offenes Format von Google mit VP9- oder AV1-Video und Opus-Ton. Läuft in jedem modernen Browser, aber ältere Handys, Fernseher und Apple-Apps öffnen es womöglich nicht.

Was du nehmen solltest

  • Zum Verschicken oder Hochladen: MP4 mit H.264.
  • Zum Schneiden auf dem Mac: MOV ist in Ordnung.
  • Auf der eigenen Website: MP4, auf Wunsch mit WebM als kleinerer Alternative.

Umwandeln und verkleinern

Video komprimieren nimmt jedes der drei Formate und macht daraus ein kleineres H.264-Video, mit einer Qualität oder Zielgröße deiner Wahl. Kürze es vorher mit Video schneiden, hol den Ton mit Video in MP3 heraus oder mach aus einem kurzen Clip ein GIF mit Video in GIF. Alles läuft im Browser, das Video wird nicht hochgeladen.

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